Monatsarchiv für September 2007

Königliche Armut

Donnerstag, den 13. September 2007

Es gibt reiche Leute und es gibt diejenigen mit blauem Blut . Die einen haben das Geld, die anderen mit Sicherheit doch auch. Möge man meinen. Der belgische König Albert II ist der ärmste König Europas Laut Angaben nennt der Belgier “nur” 12,4 Millionen Euro sein Eigen. Josef Ackermann, Deutsche Bank Chef, kann da nur müde lächeln Spätestens jetzt holt uns die Realität wieder ein. Es gibt zu viel Armut in den Königshäusern Europas!

Dabei bedeutet die Wahl des “Berufes” König nicht in jedem Fall ein Leben am Rande des Existenzminimums, wie der Artikel weiter aufzeigt. Mit immerhin fast 3 Milliarden Euro soll der Liechtensteinische Prinz Hans-Adam vermögend sein. Eine Summe, bei der sicherlich einige an ihr eigenes Investment im neutralen Nachbarland denken müssen. 1,8 Milliarden Euro, schreibt man, seien im Besitz der englischen Queen. Das das jedoch nicht stimmen kann lassen auch Meldungen vermuten, Harry Potter Autorin Joanne K. Rowling hätte mit ihrem Reichtum die Königin von England überholt
Nichts desto trotz leben die reichsten Könige der Welt in Ländern mit großen Öl- und Sandvorkommen.

Es liegt nun nahe, dem belgischen König eine Empfehlung auszusprechen, sich unsere Seite einmal genauer anzusehen. Hier wird er nicht nur das ein oder andere Schnäppchen bekommen können, sondern kann auch weiterhin König bleiben. Als Kunde, versteht sich.

Authentizität

Mittwoch, den 12. September 2007

Ich hätte nicht gedacht, dass ich doch auf dieses Thema zu sprechen komme, jedoch sehe ich mich aus aktuellem Anlass dazu gezwungen: Kritik wurde uns zugetragen, es sei Quatsch, was hier stünde.

Zu allererst verweise ich auf unsere Kommentarfunktion Ziel eines Blogs ist es auch, eine Diskussion hervorzurufen, die dort oder in anderen Blogs aufgegriffen und fortgeführt werden kann. Zudem ist dieser Blog nun ganze 4 Tage alt, wirklicher Inhalt also eher in der Minderheit.

Ich möchte mich nicht rechtfertigen. Ich bin vor allem positiv überrascht, dass so viele Leute diesen Blog lesen. Hingegen möchte ich einen Denkanstoß geben, der ein bisschen unsere Sichtweise besser verstehen lassen soll.

Schon länger schwebte mir der Begriff *Authentizität*in einem anderen Zusammenhang vor. Beim surfen heute fiel mir dann eine Reihe anderer Blogs auf die das Thema nun auf die Bloggerwelt bezogen: Gute Blogs sind authentisch

Ausschlaggebend war ein Comic in der FAZ , der auf humorvolle Weise auf das Problem von Firmenblogs, den sog. Corporate Blogs hinwies. Hier wird zu sehr auf das eigene Produkt verwiesen, zu sehr die reine Marketingmaschine angeworfen, versucht zwanghaft modern zu sein. Dabei fehlt aber ein wichtiger Punkt: die Menschlichkeit.

Wir möchten euch spüren lassen, dass hinter quube echte Menschen stecken, denen viel an diesem Projekt liegt. Keine Maschinen oder Programme, die BWL- oder Marketingbegriffe zu Sätzen umwandeln, diese dann posten, mit der Hoffnung, man könnte sich dadurch als ein internetoffenes Unternehmen präsentieren.
Wir möchten dies auch auf eine kreative Weise tun. Freilich scheint der gestrige Eintrag nicht jedem Geschmack zu entsprechen, aber das soll er aber auch gar nicht. Es wäre langweilig, wenn alles gleich wäre. Eine kulturelle Vielfalt würde nie entstehen können, wenn es nicht solche und solche Autoren gäbe.

Jeder wird hier noch auf verständlichere und weniger mysteriöse Art erfahren, was hinter quube steckt. Es soll nicht sofort alles Pulver verschossen und es sollen nicht gleich alle Karten offengelegt werden.

quube ist ein Projekt, das zweifelsohne dem Web 2.0 zuzuordnen ist. Das Mitmach-Web. Die Menschen sollen und müssen sich daran beteiligen. Und mit diesem Schlusssatz verweise ich noch einmal auf unsere Kommentarfunktion und freue mich auf eine anregende Kritik und Diskussion.

Plakatieren verboten!

Dienstag, den 11. September 2007

Ab heute hängen sie endlich, die Plakate. An Fassaden, an Schaufenstern, an Stromkästen, in Autoscheiben und noch an so vielen Dingen mehr im nördlichen Westfalen. Am 4. Oktober findet im Aura-Partytempel in Ibbenbüren die Nighlife-Party statt. Und wer genau hinschaut kann unten im Sponsorenbereich unser wunderschönes Firmenlogo entdecken. Es ist unser erstes Sponsoring, passend zum Start unseres Projektes und soll den Betrachter vor allem eins machen: neugierig.

Dem aufmerksamen quube-Blog-Leser wird es inzwischen aber längst so ergangen sein. Die Neugier zerreißt ihn förmlich und endlich möchte er es wissen: was ist quube?

Und da stellt sich die Frage, wie man am besten anfängt, es zu beschreiben. Wir versuchen es zunächst einmal damit, nicht alle Karten offen auf den Tisch zu legen und ein paar Stichwörter in den Raum zu werfen. Die Fantasie anregen, sozusagen. Hier soll eine eigene Traumwelt aufgebaut werden, bevor wir euch wieder auf den grausamen Boden der Tatsachen zurück holen werden.

Wir beginnen also. *Shopping* – jeder kennt es, die Männer fürchten, die Frauen lieben es. *Online* – wieder so ein Modebegriff aus dem Englischen. Wir machen weiter und nennen den Begriff *Produkt* zusammen mit *Händler*. Wir fliegen nach rechts und da plötzlich schwebt er vor uns: *Suchen*.

STOP!

Suchen? Etwa DAS Suchen? Bitte nicht schon wieder!

Nein, keine Angst! Genau das ist es, was wir nicht wollen. Deswegen gehen wir vorbei, vorbei an dem von uns unerwünschten Begriff *suchen* und finden etwas Interessantes: *gefunden werden*.

Plötzlich werden wir wachgerüttelt, die Begriffe beginnen unscharf zu werden. Immer wieder rufen wir „ich will“, während alles anfängt, sich zu drehen. „ICH WILL!“ Die Begriffe verschwinden immer schneller, die Farben vermischen sich zu einem grün-gelb.“ ICH WILL!“ Jetzt langsam beginnen wir wieder zu atmen und wachen endlich auf.

Vor uns liegt eine Dienstleistungswüste, um uns herum stehen uninteressierte Verkäufer. Ein letzes Mal stoßen wir einen Seufzer aus, bevor wir wieder in unsere Traumwelt versinken: „gefunden werden“.

Die Idee zu bloggen…

Montag, den 10. September 2007

…ist an sich nichts Neues. Hingegen die Idee, im Vorfeld eines Projektstarts zu bloggen, ist da schon etwas unbekannter. Impulsgeber hierbei war das Blog des Startup-Unternehmens mymuesli Gerade die Gründerinitiative enable2start gewonnen, hat es gezeigt, wie man erfolgreich Wartezeit verkürzen und gleichzeitig den User mit einbeziehen kann.

Wir möchten eine Informationsquelle schaffen, aktuelle Entwicklungsstände aufzeigen, aber vor Allem eines: Feedback erfahren! Es ist wichtig, die (ehrliche) Meinung von den Leuten, die nachher auf unserer Plattform aktiv sein sollen, zu kennen.

Gleichzeitig ist das Bloggen für uns eine komplett neue Erfahrung und wir versuchen uns mit jedem neuen Eintrag besser in der Bloggerwelt zurecht zu finden, unser eigenes Blog auszubauen und zu ergänzen.

Aber bis wir mit dem nächsten Eintrag endlich mehr verraten muss wohl noch einmal der Wecker klingeln.

Jetzt geht’s los!

Sonntag, den 9. September 2007

Wie sagte vor einiger Zeit Neil Armstrong:

„Es ist nur ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit“.

Für uns ist es keine große Sache, diesen Blog hier zu veröffentlichen, aber es ist ein großer Schritt für den Start unseres Projektes „quube“. Und wer weiß, vielleicht auch für die Menschheit.

Wer oder was hinter quube steckt und was überhaupt quube ist, dass erfahrt ihr hier in den nächsten Tagen und Wochen. Ihr bekommt einen kleinen Einblick in die Arbeit, die Funktion, den Sinn und natürlich den aktuellen Entwicklungsstand.

Aber bis dahin müsst ihr mindestens noch einmal schlafen und um den ersten Blogeintrag auch mit einem Zitat zu beenden: „Jede noch so lange Reise beginnt immer mit dem ersten Schritt“.