Ajax
von Alex am 18. Oktober 2007Heute machen wir einen kleinen Ausflug in die Technik, mit der wir quube entwickeln. Eine große Rolle dabei spielt Ajax. Ajax ist eine Abkürzung und steht für „Asynchronous JavaScript and XML“. Darauf werde ich nicht genauer eingehen. Informatikinteressierte wissen sicherlich bescheid, für alle anderen möchte ich es anschaulicher erklären.
Eine Webseite wird normalerweise, vereinfacht beschrieben, aufgebaut, in dem der Nutzer eine Anfrage an den Webserver schickt. Das kann zum Beispiel das Klicken eines Links sein. Der Webserver erhält die Anfrage, wertet diese aus und antwortet nun, indem er eine Antwort an den Client (hier: Rechner des Nutzers) zurück schickt. Im Falle des angeklickten Links wäre das die nun folgende Seite. Jede Webseite muss auf diese Weise neu angefragt, bzw. geladen werden.
Das dies recht statisch und zeitaufwändig ist, scheint logisch. Trotz Breitbandinternet braucht der Server noch immer eine gewisse Zeit zum reagieren.
Bei Ajax läuft das alles nun ein bisschen anders ab, wobei rein optisch nichts anders aussehen muss, als bei der altbekannten Internetseite. Hier schaltet sich im Webbrowser (z.B. Firefox oder Internet Explorer) sozusagen die „Ajax-Engine“ dazwischen. Diese verarbeitet nun die Anfragen (als Java-Script), ohne dass diese direkt an den Webserver geschickt werden, quasi im Hintergrund. Die Ajax-Engine kommuniziert mit dem Server und lädt relevante Teile der Webseite nach.
Da nun nicht bei jeder verändernden Aktion die gesamte Webseite neugeladen werden muss, kann der User weiter surfen und verändert den Inhalt dennoch dynamisch.
Heutzutage funktioniert ein Großteil der Web 2.0 Anwendungen auf diese Weise. Überall dort, wo Daten eingeben oder verarbeitet werden müssen kommt oft Ajax zum Einsatz. Zum Beispiel wären da Bilder, die sich beim anklicken über die Seite „legen“. Oder Bereiche einer Webseite, die per Klick verkleinert oder vergrößert werden. Aber auch Daten können „häppchenweise“ verändert werden.
Ich hoffe, dass ich einen kleinen Einblick geben konnte. Auch hoffe ich, dass es alles so korrekt erklärt wurde
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Tags: programmierung