Monatsarchiv für November 2007

Die Vielfältigkeit von Marken und Patenten

Donnerstag, den 29. November 2007

Gestern Abend besuchten wir eine Veranstaltung vom Gründerhaus Osnabrück die sich mit den Themen des Marken- und Patentrechts auseinander setzte.

Sehr interessant zeigte der Workshop, wie wichtig eine ordentliche Recherche (die wir übrigens auch noch einmal genauer machen sollten…) ist. Äußerst schwer ist es, einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Patente, Gebrauchs- oder Geschmacksmuster, die Bild-, Wort- oder Tonmarken zu bekommen. Deswegen ist es auf jeden Fall wichtig, neben der Meinung eines Experten wie einem Rechts- oder Patentanwalt, auch eine ausreichende Analyse mit zu Rate zu ziehen.
Solche Recherchen können selbstständig durchgeführt werden, erfolgversprechender ist jedoch die Beauftragung eines spezialisierten Unternehmens. Wir haben damals das Patent und Innovations-Centrum in Bielefeld mit einer Markenrecherche beauftragt. Herausgekommen sind an die 250 Seiten, die wir vielleicht ein anderes Mal genauer erläutern werden.

Dass man zudem seine Marke, sein Logo, die Kombination aus beidem, in ganzen 45 verschiedenen Kategorien schützen lassen müsste; dass man dies im Groben auch noch in 200 verschiedenen Ländern machen könnte; diese Tatsache würde diesen Blogeintrag sprengen.

Es liegt eben nicht im Bereich des Marken- und Patentamtes, jemanden zu sagen, dass beispielsweise die Wetten-Dass-Jingle geschützt ist, der „ich liebe es“-Slogan von Mc Donalds nicht verwendet werden darf. Selbst „Freude am Fahren“ ist den bayerischen Sportwagenherstellern vorbehalten, wie auch die Zahlenfolge „4711“ des Wassers aus der rheinischen Domstadt. Das muss man eben selber in Erfahrung bringen oder eben schmerzhaft erfahren, wie nun in anderer Sache:

Das allseits bekannte Yahoo hat nun scheinbar den deutschen und wenig bekannten Bookmark-Dienst icio.de abgemahnt Hintergrund ist deren, weitaus bekannteres, amerikanisches Lesezeichenarchiv del.icio.us dessen Name als europäische Wortmarke noch auf eine Registrierung wartet und mit dem deutschen Pendant zu kollidieren scheint.

In meinen Augen sollten die Deutschen nicht vor dem Großkonzern in die Knie gehen, hätten durchaus eine Chance, die ganze Sache zu „überleben“.

Das quube-Prinzip

Freitag, den 23. November 2007

Für einen Dudeneintrag oder sonstigem wird der Begriff sicherlich nicht reichen. Aber das soll er auch gar nicht. Frei erfunden, möchte ich einfach allen Lesern einmal zeigen, was bisher nur zu Teilen in unserer Closed Beta zu sehen war.

Wir arbeiten derzeit an einer Art Tutorial, dass interessierte Nutzer recht schnell mit der Materie vertraut machen soll. Dabei muss ganz zu Beginn natürlich erst einmal aufgezeigt werden, wozu quube da ist und wie es funktioniert. Dazu haben wir eine kleine Grafik erstellt, die mit „Das quube-Prinzip“ getauft wurde.

!http://quube.de/img/blog/dasquubeprinzip.jpg!

Leider haben wir noch keine Namen für die kleinen Köpfe gefunden…

Youtube = qutube?!

Mittwoch, den 21. November 2007

Wie jede andere Seite, loggen auch wir Zugriffsdaten mit, mit denen User unsere Seite Besuchen. Diese Statistiken werden mit der Zeit ausgewertet, um gewisse Dinge zu optimieren.

So kann man z.B. sehen, mit welchen Browsern oder Betriebssystemen die Besucher unserer Seite am häufigsten unterwegs sind oder welche Auflösung ihr Bildschirm hat. Dadurch kann man die eigene Seite den Bedürfnissen der Benutzer anpassen.

Aber auch Links, die geklickt wurden um auf unsere Seite zu kommen oder Suchbegriffe, die dann zu einem Besuch auf unserer Seite führten, können wir feststellen.

Neben solchen Suchbegriffen wie „quube“ oder „quube.de“ fanden wir nun aber etwas Merkwürdiges:

Qutube.de das bekannte Youtube sondern ein vielmehr unbekanntes, weil gar nicht vorhandenes qutube wurde gesucht und wir wurden gefunden ;) Natürlich war das ein Tippfehler, ein Zufall. Aber trotzdem ist es interessant zu sehen, wie man zu unserer Seite findet, ohne dass wir bisher irgendeine Suchmaschinenoptimierung (SEO) betrieben haben.

Wenn ihr aus irgendeinem Grund ein ebensolch komisches Suchergebnis findet, was in unseren Statistiken nicht auftaucht, lasst es uns wissen.

Übrigens braucht ihr keine Angst haben, dass wir durch unsere Logs irgendwelche Schlüsse auf eure Identität ziehen können. Das ginge zwar durch die gespeicherten IP-Adressen, aber die gibt euer Provider bisher nur bei einer Strafverfolgung her. Und von Vorratsspeicherung halten wir eh nichts…

Start frei, für Runde zwei!

Montag, den 19. November 2007

Seit gestern Abend läuft nun unsere „Phase 2“ der Closed Beta. Wir nehmen wieder Tester auf! Interessierte schreiben bitte eine Mail an info[at]qubbe[punkt]de und bekommen dann eine Antwort von uns.

Diese Phase läuten wir nun ein, weil wir dem finalen Launch schon wieder ein Stückchen näher gekommen sind. Wir wollen die Auslastung testen und schauen, wie „Neue“ nun mit den verbesserten Funktionen auf Anhieb zurechtkommen.

Und wo eine zweite Phase ist, wird eine „Phase 3“ doch auch nicht weit weg sein? Das ist richtig! So eine Phase würde dann der letzte Abschnitt sein. Doch bis dahin noch ein klein wenig Geduld.

8404

Mittwoch, den 14. November 2007

Eine Zahl. Eine beachtliche Zahl. Gut, man muss sie relativ betrachten, versteht sich. Würde diese Zahl zum Beispiel die Staatsverschuldung repräsentieren, würde man sich in Berlin die Hände reiben. Würde diese Zahl jedoch das tägliche Einkommen vom Deutsche Bank Chef Ackermann darstellen, würde er sich die Augen reiben und fragen, wo die restlichen rund 22.600 Euro geblieben sind…

Aber um es aufzuklären: Diese Zahl, 8404, stellt die Anzahl der Zeilen dar, die wir bisher für quube programmiert haben. Nun haben wir im Schnitt in jeder dieser Code-Zeilen rund 30 Zeichen geschrieben, wobei wir nun bei einer neuen Zahl wären:

252.120

So viele Zeichen haben wir insgesamt schon „verbraucht“. Eine Viertelmillion. Das ist eine ganze Menge! So erklärt man sich also auch die abgenutzten Tasten.
Wenn man das nun weiter rechnet und pro Zeichen eine Höhe von 2mm nimmt, den normalen Zeilenabstand von 3mm noch dazuzählt, kommen wir auf rund 5mm Zeilenhöhe. Schreibt man mit dieser Grundlage nun alle Zeichen untereinander, so kommt man auf eine Gesamthöhe von

1.260.600

Millimetern! Umgerechnet in Meter, lägen wir nun bei 1260,6 Metern. Also rund 1,26 Kilometer hoch! Das musste ich mir selber erstmal klar machen und ziehe Vergleiche heran. Das ist…

* 8-mal so hoch wie der Kölner Dom.
* 4,2-mal höher als der Eiffelturm (Bei einer Höhe von 300,5 Metern, ohne Antenne).
* 3,3-mal die Höhe des Empire State Buildings (Bei einer Höhe von 381 Metern, ohne Antenne).
* 3,15 Runden im Stadion.
* 119 Meter höher, als der Brocken.

Man bestaune die Leistungsfähigkeit der menschlichen Finger, überlegt man sich doch dazu, dass das Programmieren bei Weitem nicht das einzige ist, was man am Tag so am Computer macht.

Wenn wir einmal um die Erde programmiert haben, werden wir das natürlich auch noch erwähnen. Aber jetzt erstmal ein entspannendes Fingerbad…

Neues aus der Closed Beta

Freitag, den 9. November 2007

Seit nun fast einer Woche läuft unsere Closed Beta. Wir haben sehr viel positive Resonanz bekommen und sehr gute Anregungen. Danke dafür! Die meisten Kritikpunkte konnten wir schon verbessern, an vielen sitzen wir noch dran.

Wir haben unser Suchsystem wieder gerichtet und die gesamte Navigation noch ein bisschen intuitiver gestaltet. Darunter fallen sogenannte „Tooltips“, die beim überfahren mit der Maus, einem sofort sagen, wo es lang geht. Viele Tester hatten geschrieben, dass es nicht sofort klar sei, wo man die Kategorien findet. Wir hoffen, dass ist nun besser. Gleichzeitig haben wir die Angebote und Anfragen optimiert, sodass die Kaufabwicklung, an der wir derzeit arbeiten, absolut kinderleicht ist. Wenn das alles fertig ist, wird noch das Bewertungssystem integriert.

Ist das alles fehlerlos und komplett, werden wir unsere zweite Phase der Closed Beta starten. Das bedeutet, dass wir weitere Leute zum Test einladen werden, um erste Auslastungstests zu machen, bevor die dritte Phase beginnt, in der wir den Testern dann auch ermöglichen, die Funktion eines Händlers einzunehmen und selber Angebote verschicken zu können.

Hannes und Alexander

Dienstag, den 6. November 2007

Die Gesichter hinter quube kennt nun jeder, der den gestrigen Zeitungsartikel der MZ gelesen hat. Zwar sagen Bilder mehr als tausend Worte, nur wird das in diesem Fall nicht sonderlich zutreffen, wenn man (ein bisschen) mehr über uns beide erfahren möchte.

Da sich der Esel selten zuerst nennt, beginne ich mit Hannes: Hannes Gräuler ist ein 23-jähriger Informatik Student, der seine Lager im westfälisch-niedersächsischen Osnabrück aufgeschlagen hat und an eben dortiger Universität studiert. Nun im 7. Semester stammt er ursprünglich aus dem fast benachbarten Ibbenbüren und steht kurz vor seinem „Bätschler“, wie er selber sagt. Er pflegt und hegt unseren Quellcode wie seinen Badmintonschläger und ist definitiv der Fachmann für die ganze Infrastruktur.

Der Esel, das bin ich, Alexander Frontzek. Am liebsten höre ich aber den Namen Alex. Ich bin noch ein bisschen frischer, ganze 3 Jahre (20) und studiere BWL in der anderen Friedensstadt, in Münster. 2 Semester sind nun schon vergangen, vor denen ich mein Elternhaus in Lotte verlassen habe (aber immer wieder zurückkehre) und hier, einige Zeit in der Woche, lebe. Vor allem kümmer ich mich um das Design und, natürlich, den BWL-Kram.

Zusammen aber arbeiten wir mit unseren gemeinsamen Ideen und Lösungen, entweder über räumliche Distanz, oder eben im heimatlichen Osnabrück, an quube. So wird, hoffentlich in absehbarer Zeit, ein Projekt fertig, dass nach und nach in unseren Köpfen entstand und von uns umgesetzt wurde.

Und nun, lassen wir die Bilder sprechen.

!http://quube.de/img/blog/zeitung.jpg!

Links Hannes, rechts Alex.

Badgeschichten

Montag, den 5. November 2007

„Schatz, ich brauch noch einen Moment, bitte geh schon mal vor!“.

Diesen Satz, und ich kann aus eigener Erfahrung behaupten, er trifft nicht nur auf das weibliche Geschlecht zu, kennt jeder. Mit unserem Projekt geht es uns derzeit genauso! Wir haben uns frisch geduscht, die besten Klamotten aus dem Schrank geholt und uns geschminkt (oder zumindest „gestyled“). Jetzt aber verlassen wir unser Badezimmer, mit einem letzten, kritischen Blick in Richtung Spiegel. Halt! Die Wimpern! Und die Haare erst! Nein, so können wir uns nicht blicken lassen…

Wir haben am Wochenende unsere Closed Beta gestartet, eine geschlossene Testphase, in der wir, freilich unfertig, unser Projekt schon mal am lebenden Objekt testen wollen. Und gleichzeitig haben wir erkannt, dass noch einiges zu tun ist. Was uns persönlich bisher als logisch und klar erschien, ist doch, in Betrachtung anderer Sichtweisen, nicht immer so ganz verständlich. Viele Dinge sind einfach noch nicht reif und an einigen Stellen fehlt das Makeup.

Am Samstag war bereits unser erster Zeitungsartikel in der Münsterschen Zeitung erschienen, der, betrachtet man es in der Sichtweise des Ehepaares vor einem Kinobesuch, noch ein wenig hätte warten sollen. Das jedoch ist nicht weiter schlimm und eigentlich sogar ganz praktisch.

Wir haben uns entschieden, dass sich ab nun jeder Interessierte mit seiner E-Mail-Adresse auf unserer Startseite eintragen kann, und dann benachrichtigt wird, wenn wir, fertig geschminkt und parfümiert, das Bad verlassen, um uns der Öffentlichkeit zu präsentieren. Eine Teilnahme an der Closed Beta kann jedoch weiterhin unter der Bekannten E-Mail-Adresse angefragt werden.

„Ich bin nochmal kurz im Bad, Schatz!“

Noch einmal schlafen…

Freitag, den 2. November 2007

…dann geht es in der Nacht von Samstag auf Sonntag endlich los mit der Closed Beta!

Noch 2 Tage

Donnerstag, den 1. November 2007

Auch heute wurde wieder fleißig programmiert und ausgebessert. Jedoch nichts Erwähnenswertes.

Deswegen zählt dieser sehr kurze Blogeintrag einfach nur den Countdown herunter, sodass es am Samstag um Mitternacht heißt: Vorhang auf!