Archiv der Kategorie ‘Uncategorized‘

Markenrecht und andere Probleme

Freitag, den 1. Februar 2008

Ein bisschen in Verzug, möchten wir einige, zeitliche Hindernisse und Probleme erleuchten, vor denen wir derzeit stehen. Neben den Klausuren müssen wir uns vor allem noch einmal Gedanken über unseren Namen machen. Wie berichtet hatten wir eine Markenrecherche in Auftrag gegeben.

Nun sollten wir vielleicht erwähnen, wieso wir das taten. Es gibt eingetragene Markennamen, die unter Schutz stehen. Diese Namen darf man, in den entsprechenden Kategorien, nicht doppelt verwenden. Des Weiteren aber gibt es auch ähnlich klingende oder leicht zu verwechselnde Namen. Sollte nun ein Name mit einer eingetragenen Marke in Konflikt geraten, so liegt es im Ermessen der betroffenen Firma, dagegen Klage zu erheben, bzw. eine Unterlassung/Abmahnung auszusprechen.

In so einem Fall hat die beklagte Firma zwei Möglichkeiten. Entweder sie verwendet diesen Namen nicht weiter und sucht sich eine Alternative; oder sie lässt es auf einen Vergleich vor Gericht ankommen, in dessen Folge der Richter entscheidet, ob der eigene Name den eingetragenen Namen verletzt und daraufhin nicht weiter verwendet werden darf.

Unsere Markenrecherche hat nun ergeben, dass es zwar keine direkte Übereinstimmung mit unserem Namen gibt, jedoch einige Namen, in der entsprechenden Kategorie, mit starken Ähnlichkeiten. Es geht auch um die Aussprache, sodass „cube“ und „quube“ nahezu gleichzusetzen wären.

Aus diesem Grund machen wir uns derzeit Gedanken, ob wir den Namen so beibehalten und das Risiko eingehen, oder ob wir von vornherein mit einem ganz anderen Namen starten werden, mit dem wir keine Probleme bekommen sollten. Das ganze zieht den Start noch ein wenig in die Länge.

Wir haben begonnen, Unternehmen anzuschreiben

Montag, den 21. Januar 2008

In der letzten Woche haben wir mit der Anschrift und Ansprache von Unternehmen begonnen. Vorerst mit einigen, ausgewählten Händlern, mit der Bitte um Kritik und Dialog. Wir erhoffen uns dadurch noch mehr Inspirationen um unsere Plattform noch besser an die Bedürfnisse der Händler anpassen zu können.

Das bisherige Feedback war gut, jedoch nicht immer positiv, bzw. aufgeschlossen. Dabei haben wir gemerkt, dass vor allem moderne, dynamische und aufstrebende Unternehmen Interesse bekundeten, während solche, mit eher konservativen Geschäftsführern (und immer ohne eigenen Onlineshop), weiterhin ausschließlich auf den standortgebundenen Einzelhandel setzen wollten.

Auch haben wir große Unterschiede zwischen dem „kleinen Händler von nebenan“ und den großen Unternehmen spüren können. Während hier die Erstgenannten widerum sehr aufgeschlossen waren, zeigten zwar auch die „Großen“ Interesse, jedoch mit einem gewissen Vorbehalt bis zur Etablierung unserer Plattform. Obwohl es ab einem bestimmten Traffik für alle interessant und lohnend ist, zeigt es doch ganz klar, dass einmal mehr die kleinen, innovationsbereiteren Händler mit ihrer Pionierarbeit den Weg ebenen müssen und selbstverständlich davon auch profitieren werden.

Der Einsatz von Wikis im Unternehmen

Montag, den 14. Januar 2008

Am heutigen Montagmorgen wurde Hannes auf den Blog von Sonntagmorgen aufmerksam. Dort schrieben die Verantwortlichen über die Einführung eines Wikis Das nehmen wir zum Anlass, ein bisschen über unsere Erfahrungen mit dem eigenen Wiki zu berichten.

Das es sich bei einem Wiki nicht um eine Comicfigur handelt, dürfte den meisten klar sein. Zum genauen nachlesen aber verweisen wir auf den entsprechenden Wikipediaartikel .

Wir selbst setzen solch ein System seit dem ersten Tag ein. Zwar sind wir momentan nur ein zwei-Personen-Unternehmen und ein entsprechender Informationsaustausch ist nicht sonderlich schwer; aber dennoch bietet so ein Wiki viele Möglichkeiten. Jeder kann selbstständig Dinge hineinschreiben, verändern oder anschauen. So werden to-do-Listen erstellt und abgearbeitet, aber auch Kontakte, Links und Termine gesammelt. Dokumente werden hochgeladen und sind somit immer verfügbar, auch Fotos werden dadurch verwaltet. Gleichzeitig kann jeder User über Veränderungen informiert werden und bleibt somit immer auf dem aktuellsten Stand.

Mit der Zeit entsteht so ein ansehnliches Sammelsorium vieler Informationen, die übersichtlich verlinkt und schnell einsehbar sind. Der Abruf kann quasi von jedem Computer mit Internetanschluss stattfinden, Befugnisse können frei vergeben werden.

Wie sieht also bei uns so ein typischer Ablauf aus? Am Abend legen wir zum Beispiel die Aufgaben des nächsten Tages fest und ergänzen auf der Startseite die to-do-Liste entsprechend. Jeder von uns beiden kann nun sehen, was zu erledigen ist und entsprechend den Status angeben. Die erledigte Arbeit kann anschließend verlinkt und zu einer Diskussion freigegeben werden, in deren Folge man sich weiter abstimmt.

Das Alles ist in unserem Falle sehr auf unsere räumliche Distanz abgestimmt. Aber auch wenn wir räumlich zusammenarbeiten, werden die Ergebnisse ins Wiki übertragen, damit diese jedem von uns zur Verfügung stehen.

Selbstverständlich werden wir dieses System in Zukunft noch weiter ausbauen und anpassen, grade im Hinblick einer vermehrten Nutzung durch mehrere Teilnehmer. Wir empfehlen jedem Unternehmen, insbesondere einem Startup, sich über den Einsatz eines solchen Wikis Gedanken zu machen.

Die Vielfältigkeit von Marken und Patenten

Donnerstag, den 29. November 2007

Gestern Abend besuchten wir eine Veranstaltung vom Gründerhaus Osnabrück die sich mit den Themen des Marken- und Patentrechts auseinander setzte.

Sehr interessant zeigte der Workshop, wie wichtig eine ordentliche Recherche (die wir übrigens auch noch einmal genauer machen sollten…) ist. Äußerst schwer ist es, einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Patente, Gebrauchs- oder Geschmacksmuster, die Bild-, Wort- oder Tonmarken zu bekommen. Deswegen ist es auf jeden Fall wichtig, neben der Meinung eines Experten wie einem Rechts- oder Patentanwalt, auch eine ausreichende Analyse mit zu Rate zu ziehen.
Solche Recherchen können selbstständig durchgeführt werden, erfolgversprechender ist jedoch die Beauftragung eines spezialisierten Unternehmens. Wir haben damals das Patent und Innovations-Centrum in Bielefeld mit einer Markenrecherche beauftragt. Herausgekommen sind an die 250 Seiten, die wir vielleicht ein anderes Mal genauer erläutern werden.

Dass man zudem seine Marke, sein Logo, die Kombination aus beidem, in ganzen 45 verschiedenen Kategorien schützen lassen müsste; dass man dies im Groben auch noch in 200 verschiedenen Ländern machen könnte; diese Tatsache würde diesen Blogeintrag sprengen.

Es liegt eben nicht im Bereich des Marken- und Patentamtes, jemanden zu sagen, dass beispielsweise die Wetten-Dass-Jingle geschützt ist, der „ich liebe es“-Slogan von Mc Donalds nicht verwendet werden darf. Selbst „Freude am Fahren“ ist den bayerischen Sportwagenherstellern vorbehalten, wie auch die Zahlenfolge „4711“ des Wassers aus der rheinischen Domstadt. Das muss man eben selber in Erfahrung bringen oder eben schmerzhaft erfahren, wie nun in anderer Sache:

Das allseits bekannte Yahoo hat nun scheinbar den deutschen und wenig bekannten Bookmark-Dienst icio.de abgemahnt Hintergrund ist deren, weitaus bekannteres, amerikanisches Lesezeichenarchiv del.icio.us dessen Name als europäische Wortmarke noch auf eine Registrierung wartet und mit dem deutschen Pendant zu kollidieren scheint.

In meinen Augen sollten die Deutschen nicht vor dem Großkonzern in die Knie gehen, hätten durchaus eine Chance, die ganze Sache zu „überleben“.

8404

Mittwoch, den 14. November 2007

Eine Zahl. Eine beachtliche Zahl. Gut, man muss sie relativ betrachten, versteht sich. Würde diese Zahl zum Beispiel die Staatsverschuldung repräsentieren, würde man sich in Berlin die Hände reiben. Würde diese Zahl jedoch das tägliche Einkommen vom Deutsche Bank Chef Ackermann darstellen, würde er sich die Augen reiben und fragen, wo die restlichen rund 22.600 Euro geblieben sind…

Aber um es aufzuklären: Diese Zahl, 8404, stellt die Anzahl der Zeilen dar, die wir bisher für quube programmiert haben. Nun haben wir im Schnitt in jeder dieser Code-Zeilen rund 30 Zeichen geschrieben, wobei wir nun bei einer neuen Zahl wären:

252.120

So viele Zeichen haben wir insgesamt schon „verbraucht“. Eine Viertelmillion. Das ist eine ganze Menge! So erklärt man sich also auch die abgenutzten Tasten.
Wenn man das nun weiter rechnet und pro Zeichen eine Höhe von 2mm nimmt, den normalen Zeilenabstand von 3mm noch dazuzählt, kommen wir auf rund 5mm Zeilenhöhe. Schreibt man mit dieser Grundlage nun alle Zeichen untereinander, so kommt man auf eine Gesamthöhe von

1.260.600

Millimetern! Umgerechnet in Meter, lägen wir nun bei 1260,6 Metern. Also rund 1,26 Kilometer hoch! Das musste ich mir selber erstmal klar machen und ziehe Vergleiche heran. Das ist…

* 8-mal so hoch wie der Kölner Dom.
* 4,2-mal höher als der Eiffelturm (Bei einer Höhe von 300,5 Metern, ohne Antenne).
* 3,3-mal die Höhe des Empire State Buildings (Bei einer Höhe von 381 Metern, ohne Antenne).
* 3,15 Runden im Stadion.
* 119 Meter höher, als der Brocken.

Man bestaune die Leistungsfähigkeit der menschlichen Finger, überlegt man sich doch dazu, dass das Programmieren bei Weitem nicht das einzige ist, was man am Tag so am Computer macht.

Wenn wir einmal um die Erde programmiert haben, werden wir das natürlich auch noch erwähnen. Aber jetzt erstmal ein entspannendes Fingerbad…

Neues aus der Closed Beta

Freitag, den 9. November 2007

Seit nun fast einer Woche läuft unsere Closed Beta. Wir haben sehr viel positive Resonanz bekommen und sehr gute Anregungen. Danke dafür! Die meisten Kritikpunkte konnten wir schon verbessern, an vielen sitzen wir noch dran.

Wir haben unser Suchsystem wieder gerichtet und die gesamte Navigation noch ein bisschen intuitiver gestaltet. Darunter fallen sogenannte „Tooltips“, die beim überfahren mit der Maus, einem sofort sagen, wo es lang geht. Viele Tester hatten geschrieben, dass es nicht sofort klar sei, wo man die Kategorien findet. Wir hoffen, dass ist nun besser. Gleichzeitig haben wir die Angebote und Anfragen optimiert, sodass die Kaufabwicklung, an der wir derzeit arbeiten, absolut kinderleicht ist. Wenn das alles fertig ist, wird noch das Bewertungssystem integriert.

Ist das alles fehlerlos und komplett, werden wir unsere zweite Phase der Closed Beta starten. Das bedeutet, dass wir weitere Leute zum Test einladen werden, um erste Auslastungstests zu machen, bevor die dritte Phase beginnt, in der wir den Testern dann auch ermöglichen, die Funktion eines Händlers einzunehmen und selber Angebote verschicken zu können.

Noch einmal schlafen…

Freitag, den 2. November 2007

…dann geht es in der Nacht von Samstag auf Sonntag endlich los mit der Closed Beta!

Ajax

Donnerstag, den 18. Oktober 2007

Heute machen wir einen kleinen Ausflug in die Technik, mit der wir quube entwickeln. Eine große Rolle dabei spielt Ajax. Ajax ist eine Abkürzung und steht für „Asynchronous JavaScript and XML“. Darauf werde ich nicht genauer eingehen. Informatikinteressierte wissen sicherlich bescheid, für alle anderen möchte ich es anschaulicher erklären.

Eine Webseite wird normalerweise, vereinfacht beschrieben, aufgebaut, in dem der Nutzer eine Anfrage an den Webserver schickt. Das kann zum Beispiel das Klicken eines Links sein. Der Webserver erhält die Anfrage, wertet diese aus und antwortet nun, indem er eine Antwort an den Client (hier: Rechner des Nutzers) zurück schickt. Im Falle des angeklickten Links wäre das die nun folgende Seite. Jede Webseite muss auf diese Weise neu angefragt, bzw. geladen werden.

Das dies recht statisch und zeitaufwändig ist, scheint logisch. Trotz Breitbandinternet braucht der Server noch immer eine gewisse Zeit zum reagieren.

Bei Ajax läuft das alles nun ein bisschen anders ab, wobei rein optisch nichts anders aussehen muss, als bei der altbekannten Internetseite. Hier schaltet sich im Webbrowser (z.B. Firefox oder Internet Explorer) sozusagen die „Ajax-Engine“ dazwischen. Diese verarbeitet nun die Anfragen (als Java-Script), ohne dass diese direkt an den Webserver geschickt werden, quasi im Hintergrund. Die Ajax-Engine kommuniziert mit dem Server und lädt relevante Teile der Webseite nach.

Da nun nicht bei jeder verändernden Aktion die gesamte Webseite neugeladen werden muss, kann der User weiter surfen und verändert den Inhalt dennoch dynamisch.

Heutzutage funktioniert ein Großteil der Web 2.0 Anwendungen auf diese Weise. Überall dort, wo Daten eingeben oder verarbeitet werden müssen kommt oft Ajax zum Einsatz. Zum Beispiel wären da Bilder, die sich beim anklicken über die Seite „legen“. Oder Bereiche einer Webseite, die per Klick verkleinert oder vergrößert werden. Aber auch Daten können „häppchenweise“ verändert werden.

Ich hoffe, dass ich einen kleinen Einblick geben konnte. Auch hoffe ich, dass es alles so korrekt erklärt wurde ;) Sollten sich Fehler eingeschlichen haben oder Unklarheiten bestehen, einfach melden.

Farbenlehre

Freitag, den 12. Oktober 2007

Da wir derzeit wenig „blogbares“ produzieren, melden wir uns heute mit einem kleinen Auszug aus der Farbenlehre zurück. Dabei wird natürlich nicht DIE Farbenlehre behandelt, wie sie eben gelehrt wird, sondern wir durchleuchten unseren internen Prozess der Farbenfindung.

Das quube-typische grün-gelb, wie es auch im Logo vorkommt ist nunmehr Allen bekannt. Verbunden mit viel Weiß beruhigt es, wirkt jedoch auch etwas kühl. Die Lösung in dem Falle ist, dass Kontrastfarben benötigt werden, die mit der Hauptfarbe harmonieren, aber gleichzeitig nicht in den Vordergrund treten.

Wir wollten ganz bewusst kein bestehendes Farbkonzept aufgreifen, sondern, so schwer es inzwischen auch ist, etwas Neues entwickeln. Natürlich informiert man sich im Vorfeld, recherchiert bei anderen Seiten und analysiert deren Farbgebung. Im Groben kann man zwischen zwei Arten unterscheiden: Eine prägnante Hauptfarbe und verschiedene Farbton-Ausprägungen, oder keine klar definierte Hauptfarbe und ein ganzes Spektrum an Farben. Wir haben uns für ersteren Fall entschieden.

Des Weiteren galt es, verschiedene Monitortypen zu betrachten. Einige benutzen noch alte Röhrenmonitore, andere die neueren TFT’s. Hier sind die Kontraste verschieden, sodass teilweise einige Farben anders, oder aufgrund der Helligkeit gar nicht, dargestellt werden. Selbstverständlich haben wir zur Entwicklung nicht zig Typen von Monitoren, Auflösungen oder Anderem hier rumstehen und sind deswegen auch auf die Erkenntnisse der Closed-Beta angewiesen, die bald startet.

Nun bleiben nur noch wenige Möglichkeiten, die wir als Kontrastfarbe hinzuziehen wollen. Mit Sicherheit gibt’s da in der nächsten Zeit etwas Resultierendes.