Suchbegriffe Teil 2

von Alex am 5. März 2008

In einem Blogeintrag hatten wir schon einmal über ungewöhnliche Suchbegriffe geschrieben, die zu unserer Seite geführt haben. Jetzt, im neuen Monat, haben sich wieder einige angesammelt, derer drei besten wir kurz anreißen möchten.

“Wetten Dass Jingle” war einer dieser Suchbegriffe. Im Zusammenhang mit dem Artikel über Markenrecht wurde diese bekannte Melodie erwähnt. Wundersamer Weise kommt der Begriff in exakter Schreibweise nur 6-mal bei Google vor.

„Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg Entführung“ ist der zweite Begriff. Diesen eingegeben, konnte ich jedoch nicht unsere Seite finden, auf den ersten 20 Seiten. Auf jeden Fall stammt er aus dem Artikel über Rückzahlungen Entführter komischer jedoch ist der dritte Begriff. „Hände waschen nach Toilettengang“. Komisch, dass dieser auf unserer Seite überhaupt auftaucht. Aber das tut er in Teilen in diesem Artikel Toll!

Wir freuen uns wahnsinnig über unsere erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung und sind wieder voll auf dem Dampfer, um bald etwas Neues verkünden zu dürfen!

Barcamp Hannover, der Bericht

von Alex am 26. Februar 2008

Zusammen mit Till Achinger von sonntagmorgen besuchte ich am vergangenen Wochenende das Barcamp Hannover. Wieso und überhaupt mit Till, dazu werde ich ein anderes Mal mehr berichten.

Was genau ein Barcamp ist kann man am besten auch im Blog von Till der Pfandtasse, nachlesen.

Es war mein erstes Barcamp und eine wunderbare Erfahrung. Ich war zum einen wegen quube dort, zum anderen aber auch, weil ich mit sonntagmorgen Kaffee promotet habe.

Die Sessions fanden stündlich in mehreren Räumen zu mehr oder weniger spontanen Themen bis zum frühen Abend statt. Dabei konnte man interessante Dinge erfahren und Leute kennenlernen. Natürlich ist der Sinn eines Barcamps, sich auch aktiv zu beteiligen und mit zu diskutieren, was sehr gut und spannend umgesetzt wurde.

Ich denke, von einigen, geplanten Projekten wird man in Zukunft noch viel hören.

Was uns aber auch begeistert hat, war eine andere Sache:

Weil Straßenbahnautomaten nicht immer das gewünschte Ticket bereithalten, beschlossen wir, die zwei Haltestellen zur nächstgrößeren Station in einer Art zu fahren, wie man auch den puren Kaffee bezeichnet. Unsere Hoffnung auf einen kompetenteren Automaten erfüllte sich jedoch nicht. „Fahrkartenkontrolle“ erhöhte unser Beförderungsentgelt auf 40 Euro; Hannovers Kundenbindungs- und Tourismusförderungsmaßnahme.

Legaler dann, auf dem Messegelände angekommen, kam uns aber eine Idee.

„Die Jungs von sonntagmorgen trinken nicht nur ihren Kaffee schwarz“, schrieben wir auf eine Karte, stellten dahinter einen Kaffeebecher und klebten unsere „Tickets“ als Beweismittel davor. Das ganze war eher als lustige Verdrängungsmaßnahme gedacht, bis wir staunten, als die ersten Euros in der Tasse klimperten. Viele Barcamper warfen immer wieder Geld hinein und die Tasse füllte sich langsam. Wir waren begeistert und konnten am Ende des Tages einen Spendenstand von unglaublichen 71 Euro, 20 Cent und einem Penny zählen!

!http://quube.de/img/blog/barcamp_spende.jpg!

Für diese tolle Solidarität und Spendenbereitschaft wollen Till und ich uns bei allen Freunden und Spendern bedanken!

Situationskomik: Bevor ich diesen Eintrag beende, muss ich noch erwähnen, dass ich gerade, mit gültiger Fahrkarte, im Zug sitze und schreibe und mir gegenüber eine bestimmte Gruppe Jugendlicher sitzt. Sehr angeregt und mit gepflegter Wortwahl prahlen sie mit ihren Gewalterlebnissen, während einer der Halbstarken laut hofft, dass jetzt kein Schaffner kontrolliere. Ratet mal, wer gerade von der anderen Seite kommt…

Zurück vom BarCamp Hannover

von Alex am 24. Februar 2008

Gerade bin ich wiedergekommen, vom BarCamp Hannover . Ein sehr interessantes Wochenende, von dessen Ereignissen ich im Laufe der Tage genauer berichten werde.

Vorweg möchte ich mich, auch im Namen von Till aber für die Spenden in die „Schwarzgeldkasse“ bedanken! Spenden? Erzähl ich morgen… ;)

Offtopic: fragwürdige Gerichtsurteile

von Alex am 21. Februar 2008

Gerade lese ich eine kleine Randnotiz im Nachrichtenticker über ein Urteil des Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg:

bq. _Berlin (dpa) - Im Ausland entführte Deutsche müssen nach einem Berliner Gerichtsurteil die Kosten ihrer Geiselbefreiung selbst tragen. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg ließ in seinem Urteil allerdings die Revision zum Bundesverwaltungsgericht zu. Die Richter der zweiten Instanz gaben damit dem Auswärtigen Amt Recht, das von einer heute 35 Jahre alten Physiotherapeutin 12 640 Euro für einen Hubschrauberflug verlangt. Damit war die entführte Touristin 2003 aus Kolumbien nach zehnwöchiger Geiselhaft freigekommen._

Natürlich muss man sparen, natürlich hat die Bundesrepublik Schulden. Aber so etwas? Wie gewonnen, so zerronnen? Mehr als 12.000 Euro sind für eine Physiotherapeutin kein Klacks…

Man kann es aber auch so sehen: Was sind schon 12.640 Euro gegen ein Menschenleben?

Oder so: Was ist unserer Bundesrepublik ein Menschenleben wert? Scheinbar nicht einmal das Monatsgehalt unserer Kanzlerin.

Oder doch so: Wer sich in solch bekannt risikoreiche Gebiete begibt, der soll auch für mögliche Folgen selber aufkommen.

Klar ist, dass sich die Bundesrepublik nicht erpressen lässt. So war es in der Vergangenheit bei Entführungsopfern in Afghanistan und Co immer der Fall und ich finde diese Entscheidung auch korrekt. Ich weiß nicht, was es mit dem Flug auf sich hatte, jedoch geht aus der Meldung nicht hervor, ob auch noch Militär im Einsatz war. Bei einer Freilassung müsste man erwägen, ob im Falle einer „Auslandsentführungsselbstbeteiligung“ nicht eine, für das Entführungsopfer günstigere Möglichkeit bestanden hätte.

Da sich das Urteil aber auf eine Auslandsentführung bezieht, finde ich es auch irgendwie gerechtfertigt. Zumindest solange das Auswertige Amt in den betreffenden Gebieten eine Reisewarnung herausgegeben hat.

Das solche Befreiungen hier in Deutschland nichts kosten dürfen, das ist selbstredend. Wegen den gezahlten Steuern und der Schutzfunktion der Republik, seinen Bürgern gegenüber.

Ansonsten gäbe es neue Dienstleistungen und Geschäftsmodelle. Zum einen das Reiseportal für Entführungsopfer im Ausland a la „EntführungsVZ“, wo man günstige Mitfluggelegenheiten bekommt; und zum anderen Private Sondereinsatzkommandos. Da müssen nur noch die Verwandten mit dem billigsten Anbieter verhandeln, der dann zur Geiselbefreiung ausrückt…

Des Blogs neue Kleider

von Alex am 18. Februar 2008

Es wird Frühling (sagt das Wetter), bald ist Sommer (sagt die Sonne)! Ein Grund für uns, unseren kleinen Blog bei der Hand zu nehmen und mit ihm einkaufen zu gehen. Neue Kleider müssen her, der Wintermantel ist zu warm und schwer geworden, die Schuhe sind von all dem Schneematsch (Schnee?!) total verdreckt. Die düsteren Farben passen nicht mehr zur aufhellenden Stimmung und nach den ganzen Fashion-Weeks in New York, Paris und Berlin auch gar nicht mehr zum Trend der Zeit.

Was dabei rauskommt, wenn Männer einkaufen gehen, dass könnt ihr an dem neuen Design sehen. Zwar ist noch nicht alles fertig, weil wir im Hintergrund gar an unserer Plattform arbeiten, aber es entwickelt sich. Wir wollen unsere Tags überarbeiten und möglicherweise noch durch Kategorien ergänzen, die in Zukunft sorgfältiger gewählt werden sollen.

Aber überhaupt die ganze Sache, die mal mehr, mal weniger, aber immer ein bisschen stiefmütterlich behandelt wurde, soll sich nun ändern. Das bedeutet, dass wir unserem Blog nun wieder viel mehr Aufmerksamkeit widmen werden, bei der Auswahl der Berichte und der Regelmäßigkeit der selbigen, um wieder mehr Interesse zu wecken.

Und weiter geht’s!

von Alex am 12. Februar 2008

Klausuren vorbei, neue Motivation getankt und weiter geht’s! Wir werden die AGB nun zuende schreiben und die Meckerboxeinträge aber auch unsere eigenen Listen abarbeiten und dann hoffentlich mit tollen Neuigkeiten aufwarten können.

Bis dahin haben wir aber schon eine kleine Hausaufgabe für euch: Überlegt euch mal, was ihr alles so braucht oder kaufen wollt und wartet damit so lange, bis wir starten. Das wird nicht mehr lange dauern. Aber dann könnt ihr eure Anfragen über unsere Plattform stellen, wir freuen uns, ihr freut euch und die Händler freuen sich. Und es kostet ja nicht einmal etwas und ihr helft uns damit bei unserer Entwicklung!

Ach und überhaupt, dass hier mal Leben in die Bude kommt: Wer Lust hat, kann seinen „Wunschzettel“ einfach in die Kommentare posten.

Markenrecht und andere Probleme

von Alex am 1. Februar 2008

Ein bisschen in Verzug, möchten wir einige, zeitliche Hindernisse und Probleme erleuchten, vor denen wir derzeit stehen. Neben den Klausuren müssen wir uns vor allem noch einmal Gedanken über unseren Namen machen. Wie berichtet hatten wir eine Markenrecherche in Auftrag gegeben.

Nun sollten wir vielleicht erwähnen, wieso wir das taten. Es gibt eingetragene Markennamen, die unter Schutz stehen. Diese Namen darf man, in den entsprechenden Kategorien, nicht doppelt verwenden. Des Weiteren aber gibt es auch ähnlich klingende oder leicht zu verwechselnde Namen. Sollte nun ein Name mit einer eingetragenen Marke in Konflikt geraten, so liegt es im Ermessen der betroffenen Firma, dagegen Klage zu erheben, bzw. eine Unterlassung/Abmahnung auszusprechen.

In so einem Fall hat die beklagte Firma zwei Möglichkeiten. Entweder sie verwendet diesen Namen nicht weiter und sucht sich eine Alternative; oder sie lässt es auf einen Vergleich vor Gericht ankommen, in dessen Folge der Richter entscheidet, ob der eigene Name den eingetragenen Namen verletzt und daraufhin nicht weiter verwendet werden darf.

Unsere Markenrecherche hat nun ergeben, dass es zwar keine direkte Übereinstimmung mit unserem Namen gibt, jedoch einige Namen, in der entsprechenden Kategorie, mit starken Ähnlichkeiten. Es geht auch um die Aussprache, sodass „cube“ und „quube“ nahezu gleichzusetzen wären.

Aus diesem Grund machen wir uns derzeit Gedanken, ob wir den Namen so beibehalten und das Risiko eingehen, oder ob wir von vornherein mit einem ganz anderen Namen starten werden, mit dem wir keine Probleme bekommen sollten. Das ganze zieht den Start noch ein wenig in die Länge.

Wir haben begonnen, Unternehmen anzuschreiben

von Alex am 21. Januar 2008

In der letzten Woche haben wir mit der Anschrift und Ansprache von Unternehmen begonnen. Vorerst mit einigen, ausgewählten Händlern, mit der Bitte um Kritik und Dialog. Wir erhoffen uns dadurch noch mehr Inspirationen um unsere Plattform noch besser an die Bedürfnisse der Händler anpassen zu können.

Das bisherige Feedback war gut, jedoch nicht immer positiv, bzw. aufgeschlossen. Dabei haben wir gemerkt, dass vor allem moderne, dynamische und aufstrebende Unternehmen Interesse bekundeten, während solche, mit eher konservativen Geschäftsführern (und immer ohne eigenen Onlineshop), weiterhin ausschließlich auf den standortgebundenen Einzelhandel setzen wollten.

Auch haben wir große Unterschiede zwischen dem „kleinen Händler von nebenan“ und den großen Unternehmen spüren können. Während hier die Erstgenannten widerum sehr aufgeschlossen waren, zeigten zwar auch die „Großen“ Interesse, jedoch mit einem gewissen Vorbehalt bis zur Etablierung unserer Plattform. Obwohl es ab einem bestimmten Traffik für alle interessant und lohnend ist, zeigt es doch ganz klar, dass einmal mehr die kleinen, innovationsbereiteren Händler mit ihrer Pionierarbeit den Weg ebenen müssen und selbstverständlich davon auch profitieren werden.

Der Einsatz von Wikis im Unternehmen

von Alex am 14. Januar 2008

Am heutigen Montagmorgen wurde Hannes auf den Blog von Sonntagmorgen aufmerksam. Dort schrieben die Verantwortlichen über die Einführung eines Wikis Das nehmen wir zum Anlass, ein bisschen über unsere Erfahrungen mit dem eigenen Wiki zu berichten.

Das es sich bei einem Wiki nicht um eine Comicfigur handelt, dürfte den meisten klar sein. Zum genauen nachlesen aber verweisen wir auf den entsprechenden Wikipediaartikel .

Wir selbst setzen solch ein System seit dem ersten Tag ein. Zwar sind wir momentan nur ein zwei-Personen-Unternehmen und ein entsprechender Informationsaustausch ist nicht sonderlich schwer; aber dennoch bietet so ein Wiki viele Möglichkeiten. Jeder kann selbstständig Dinge hineinschreiben, verändern oder anschauen. So werden to-do-Listen erstellt und abgearbeitet, aber auch Kontakte, Links und Termine gesammelt. Dokumente werden hochgeladen und sind somit immer verfügbar, auch Fotos werden dadurch verwaltet. Gleichzeitig kann jeder User über Veränderungen informiert werden und bleibt somit immer auf dem aktuellsten Stand.

Mit der Zeit entsteht so ein ansehnliches Sammelsorium vieler Informationen, die übersichtlich verlinkt und schnell einsehbar sind. Der Abruf kann quasi von jedem Computer mit Internetanschluss stattfinden, Befugnisse können frei vergeben werden.

Wie sieht also bei uns so ein typischer Ablauf aus? Am Abend legen wir zum Beispiel die Aufgaben des nächsten Tages fest und ergänzen auf der Startseite die to-do-Liste entsprechend. Jeder von uns beiden kann nun sehen, was zu erledigen ist und entsprechend den Status angeben. Die erledigte Arbeit kann anschließend verlinkt und zu einer Diskussion freigegeben werden, in deren Folge man sich weiter abstimmt.

Das Alles ist in unserem Falle sehr auf unsere räumliche Distanz abgestimmt. Aber auch wenn wir räumlich zusammenarbeiten, werden die Ergebnisse ins Wiki übertragen, damit diese jedem von uns zur Verfügung stehen.

Selbstverständlich werden wir dieses System in Zukunft noch weiter ausbauen und anpassen, grade im Hinblick einer vermehrten Nutzung durch mehrere Teilnehmer. Wir empfehlen jedem Unternehmen, insbesondere einem Startup, sich über den Einsatz eines solchen Wikis Gedanken zu machen.

Ein neues Tutorial bei „Was ist quube?“

von Alex am 7. Januar 2008

Wir haben nun die Rubrik Was ist quube? erneuert und komplettiert. Ihr könnt jetzt eine ausführliche Beschreibung zur Funktion lesen. Gleichzeitig wird es auch die erste Anlaufstelle in der fertigen Version werden, wenn ihr einmal nicht mehr weiter wisst.

Dabei wären wir auch beim nächsten Punkt. Es wird kribbelig, denn der Starttermin ist schon so nah, dass wir in diesen Tagen bereits alles relevante in die Wege leiten. Also fleißig durchs Schlüsselloch schielen und gespannt sein.